Sonntag, 12. August 2007

Hepokratzitofel macht Bukakke - Der Teil II

Es ist Mittwoch. Aber das ist ihm egal. Ist ihm doch egal. Ist ihm scheissegal wie dieser Tag der momentan ist, genannt wird. Wer sagt überhaupt, dass heute Mittwoch ist? Hä? Nur weil irgendwein Schamane im ersten Jahrhundert, damals hat er ja nicht mal gewusst, dass er im ersten Jahrhundert ist, weil unsere Zeitrechnung von den Römern erfunden wurde und er da schon lange tot war. Er hatte also keine Ahnung in was für einer Zeitrechnung wir uns befinden und er nennt diesen Tag, also heute Mittwoch. "Was soll der Mist?" dachte sich unser Held. Er geht zu seiner neuen Frau, die Kaffeverkäuferin und fragt sie ganz aufgeregt: "Du Frau, mach mir Kaffee!" - "Nö, mein Mann. Ich hab heute frei. Schon vergessen?" entgegnet seine Frau mit hervorquillenden Augäpfeln. "Stimmt ist ja Mittwoch heute hehe. Fast vergessen. Zum Glück hat der heutige Tag einen Namen, meine alles geliebte Frau. Sonst müsstest du arbeiten. Heute. Am Mittwoch." klugscheisst unser Held mit geöffnetem Mund. Er wünscht sich heimlich es wäre immer Mittwoch, dann hätte sie immer frei und sie könnte ständig nackt in der Wohnung herumlaufen und manchmal mit 20cm hohen und Zahnstocherbreiten High Heels Kaffee machen. So schmeckt Kaffee nämlich am besten. Das ist ausserdem seine Art sich zu amüsieren: Seiner Frau zusehen, wie sie in 20cm hohen und Zahnstocherbreiten High Heels Kaffee macht, sie bewegt sich dann immer wie eine Filmszene, die mit zurückfahrender Kamera und sich gleichzeitig vergrössender Focus aufgenommen wird, das sieht sehr sexy aus. Sie wird dann auch immer ganz geil; ja richtig gelesen, sie wird geil, obwohl sie die Tochter eines katholischen Pfarrers ist (eigentlich hätte ihr Vater lieber einen Jungen bekommen, er steht nämlich nicht so auf Frauen, darum ist er ja katholischer Pfarrer geworden. Er hat auch noch nie mit einer geschlafen, weil das verboten ist. Es war nämlich eine Unbefleckte Empfängnis gewesen. "Pah. Wieso sollen nur Frauen unbefleckt Empfangen werden." hat er immer gesagt).

Er trinkt so verdammt viel Kaffee unser Held, das sein Urin manchmal milchig verfäbrt ist und sehr stark riecht. Aber das ist ihm egal. Er liebt Kaffee und er liebt seine Frau. Auch wenn sie ihm auf den Sack geht. Manchmal. Aber so muss das sein. "Meine gelibte Frau, du bist sehr sexy." geilt unser Held seine Frau an. "Danke." antwortet sie ihm. "Was machen wir heute eigentlich noch so an diesem Mittwoch? Könnte ja geradeso gut Donnerstag sein!" sagt sie und bewegt sich mit schlendernden Armen nach hinten und wirft dabei eine Ming Vase um, aus deren Scherben rauchartige Geister und geistartige Rauchschwaden entschwinden. "Macht nichts Frau, ich fand die Vase sowieso scheisse. Naja, ich könnte dir ein Geheimniss anvertrauen meine Liebe/liebe." beantwortet er ihre tollpatschigkeit zweideutig. Ist sie nun seine Liebe oder bloss seine liebe? Richtig. Sie ist seine Liebe, sonst hätte er sie nie geheiratet. Schon gar nicht so plötzlich. "Wir könnten dort hin gehen, wo ich in der Nacht hergekommen bin, als wir im Kaffeehaus gepoppt hatten. Dann könnte ich dir auch lustige Kollegen zeigen." fährt er fort mit einem Affenzahn. Nach einer halben Stunde kommt er wieder. Er hat ihr eien Blumenstrauss auf dem Feld gepflückt. Der Blumenstrauss besteht aus diversen Blumen, die in der Erde wachsen. Die Erde mag es wenn ihr Blumen ausgerissen werden, sie hat dann ein Gefühl wie ein Mensch, wenn er nach dem Abdrücken erleichtert ist. "Oh danke mein Held, das ist ein sehr schöner Blumenstrauss. Moment ist es nicht sogar ein Blumenstorch?" fragt sie erfreut auf dem Klo sitzend und gleichzeitig eine Blume pflückend. "Ja Frau. Es ist ein Blumenstorch. Der tut auch seinen Kopf nicht in den Sand, bringt dafür auch keine Kinder, weisst du?" sagt er Nasal, weil er sich die Nase zuhält. "Super." freut sie sich und steckt die Blumen in den Scherbenhaufen am Boden, weil das ihre einzige Vase war. "Oh gar nicht abgewischt. Scheisse!" flucht sie. "Kein Problem Frau. Ich mach das für dich, komm her." kommt ihr unser Held entgegen.

Vom Autor dieser Geschichte angewiedert gehen die beiden nun vollständig bekleidet aus dem Haus, steigen in sein Auto ein und fahren in alle Himmelsrichtungen. Dort angekommen versuchen sie Hepokratzitofel zu finden. Aber er ist nicht da. Seine Wohnungstür steht speerangelweit offen ist aber leider bgeschlosen. Auch auf mehrmaliges Klingeln kommt niemand an die Tür. "Ob ihm was zugestossen ist?" fragt sich unser Held in Gedanken. "Keine Ahnung, woher soll ich das Wissen!" antwortet sein Gehirn und versetzt ihm erzürnt einen stechenden Schmerz in den Kopf. Unser Held greift sich an die Schläfe und kann sich nicht erklären woher die plötzliche Migräne herkommt. Aber Migräne kann nicht lange bleiben, denn sie muss noch unglückliche Frauen besuchen gehen. Warum Migräne das macht ist einfach erklärt. Klischee und Migräne sind damals zusammen in die Schule gegangen und haben sich entschlossen eine Dumme ausrede zu werden, die so in der Realität gar nicht existiert. Wo mag die blaue Sonne nur sein und ihre Marienkäfer. Niemand weiss es, nur der Autor der Geschichte. Er hat es sich gerade ausgedacht, möchte es aber noch nicht verraten, der Dramathurgie wegen.

Die blaue Sonne also Hepokratzitofel ist seit zwei Tagen unterwegs um sich neues Helium zu besorgen. Ist ja klar, so ein gesundes blaues Strahlen kommt nicht einfach von so. Kleines Geheimnis: Eigentlich ist er gar nicht blau. Er hat eigentlich gar keine Farbe. Aber das menschliche Gehirn ist nun mal so gemacht, das die Signale bzw. die verschiedenen Schwingungen die vom Auge herkommen, als verschiedene Farben wahrgenommen werden. Ein Pfeilgiftfrosch ist also so schön farbig gezeichnet, weil er damit signalisieren will: "Leck mich ich bin ein schöner Frosch und bin gesund." Viele tun das ja auch und haben Spass. Ein letztes mal jedenfalls.

Hepo ist also unterwegs mit Ocelot und den Marienkäfern. Sie fahren in einem aus Fantasie gebasteltem 1978er Rügenwalder Schinkenspicker(R) Richtung Universum um sich dort ein paar Besorgungen zu machen. Hepo braucht wie schon gesagt neues Helium. Ocelot möchte sich ein paar neue Tätowierungen zu legen und die Marienkäfer sind symbiotisch gesehen gar nicht in der Lage anderswo hinzugehen als Hepokratzitofel. Das macht ihnen aber nichts aus. So ein Mist: Stau! Auf der Milchstrasse ist immer Stau. "Verdammte Ausserirdische!" ruft Hepo aus und schiesst blaue Zacken aus seinen Fingern und bringt einige Millionen Milchstrassen Benutzer um, genauso wie jeder andere, wenn er dazu in der Lage wäre. "Wie rassistisch er manchmal sein kann." denkt sich Ocelot und auch die Marienkäfer sind erstaunt über Hepos Ausbruch. Aber ist ja nicht schlimm! Er hat sie gar nicht wirklich umgebracht. Er hat sie nur kurz in ein Paralleluniversum verfrachtet, jeder in ein anderes, so dass der Stau für jeden aufgehoben ist, aber alle wieder im selben Universum an ihrem gewünschten Ziel angkommen. So eine Art Wurmloch. Wie ein Baum, dessen Äste am schluss wieder zusammenwachsen und es sich nach oben wieder ein Stamm bildet und er anstatt in die Erde, in die Wolken Wurzeln schlägt, physikalisch gesehen. "Aha. So ist das also." versteht Ocelot und ist unehimlich süss. Weil er so ein flauschiges Fell hat und mit witzigen Punkten verziert ist. "Verdammt ist er süss." denkt sich Hepokratzitofel und krault ihn unten am Hals und hinter den allerliebsten Öhrchen und vorne an der pelzigen Brust bis er schnurrt und knurrt und gemütlich, gemütlich auf dem Beifahrersitz des Rügenwalder Schinkenspickers(R) einschläft.

Ocelot ist wirklich süss. Gerne hätte unser Held seiner Frau mal Ocelot gezeigt aber leider ist er auch nicht zuhause. Sie hätte ihn bestimmt an ihren Busen gedrückt und gestreichelt. Aber unaufällig. Was sollen denn die Leute denken! Sie denken nicht viel die Leute, aber wenn dann sowas. "Wie erbärmlich", denkt sie "wie erbärmlich es ist, sich hinter einer biederen 08/15 Klaviatur zu verbergen nur um einen Standard zu entsprechen, der einen dazu zwingt seine besten Freunde hinterrückst brutal mit einem giftigen Dolch mit Blutungsfaktor +25 niederzumetzteln und die Leiche den Tieren zu überlassen." Erschreckt vom Gedanken flieht sie in eine Zwischenwelt. Es war eine Falle. Der Böse Ameisenbär Krkandru hatte sie in die Falle gelockt und sie geschnappt. Ameisenbären sind fiese Gesellen, ihre Nase zwingt sie dazu fies zu sein. Das ist in ihren Genen. Verwandt mit den Faultieren aber viel bösartiger und gemeiner als ein brennendes Papeirtütchen gefüllt mit Hunde-A-A. Auch wenn man auf Ameisenbären tritt, riechen sie stärker und kleben unheimlich an den Springerstiefeln.
Unser Held entsetzt und entgeistert macht sich daran Hepokratzitofel, Ocelot und die Marienkäfer zu suchen um seine Geliebte Kaffeverkäuferin, seine Frau, zu retten. Wer soll ihm denn jetzt leckeren Kaffee machen oder seinen Rüssel polieren? Er hatte sich Jahre lang ins Fäustchen gelacht bzw. den Kaspar geschnäuzt und jetzt soll er das wieder selber machen? Nein, auf keinen Fall. Er kann sich denken wo sich seine Freunde befinden. Mit Hilfe seiner Fantasie steigt er in eine Flasche Kandoo(R) Kinderschaumseife ein und fliegt mit einem Affenzahn Richtung Universum. Der Affenzahn bringt ihm Glück. Er hat ihn damals von seinem Vater geerbt, als er noch gelebt hatte. Das war sein Hobby. Zeugs seinem einzigen Sohn und Helden zu erben. Er tut das heute noch, denn er sit noch lange nich tot. Hat er kein Bock drauf, sagt er immer. Dieser Affenzahn hat er damals gefunden als er im Delirium in ein Zoo eingebrochen ist und mit einem Affen Streit angefangen hatte, weil er ihn 10 mal im BlackJack über den Tisch zog. Der Vater unseres Helden hat dem Affen so ein Kompliment in seine Affenfresse verpasst, dass ihm ein Zahn abgerbochen ist. Seitdem ist das sein Glücksbringer. Als die Polizei bei hm zuhause eintrudelte, schenkte er seinem Sohn den Affenzahn. Welch ein Glück, sonst hätte ihn der Affe bei der Gegenüberstellung bestimmt erkannt.
Hepo die alte Sau kommt endlich beim Fachgeschäft an und weckt Ocelot mit einer Dose Schappi. Genüsslich nimmt er Frühstück zu sich. Er hat sich ein bisschen die Schnurrhaare zerzäuselt und auch leicht mit Schappi beklekert. Aber das macht ihn nur noch süsser. Sie steigen alle aus dem Schinkenspicker und gehen ins Geschäft hinein. Schade es hat heute zu. Ist ja Mittwoch und alle haben frei. Hurra. Sie feiern eine Riesenparty, aber ohne Alkohol. Hepo muss ja noch fahren. Die Party ist zu Ende. Bums aus es ist Donnerstag. Das Geschäft hat geöffnet und sie können nun hinein. Eine Art Sack mit einer Latte dran steht hinter der Kasse und begrüsst sie freundlich mit einer Ejakulation. Jaaaaaaaa, so macht man das im Universum. Die Säue. Sein Name ist Bukakke. Wahrscheinlich ist er Asiat oder so. Ocelot kennt ihn noch von einigen Filmen die er ab und zu schaut, sagt aber niemandem was.
"Ich hätte gerne Helium." sagt Hepo dem Verkäufer Bukakke.
"Ja was darfs denn sein? Lieber Kunde." fragt der Sack Hepo.
"Einmal Helium... Nein, lassen wir ruhig zwei sein." bestellt Hepo nochmal.
"Hätten sie gerne einmal Helium. Lieber Freund?" eckt der Sack an.
"Ja du dummes Arschloch. Zweimal gerne." wettert Hepo.
"Pipilisipiselmann." zuckt der Sack zusammen und verschwindet hinter einem Hippivorhang verzeirt mit Batik. Hepo kommt fast das Kotzen hoch. Kann aber nicht, da er nicht so ein Verdauungssystem wie der Mensch hat udn wundert sich über sein Gefühl im Magen.
"So titteschön. Zweimal Helium." freut sich der Sack.
"Ahh herzlichen Glühstrumpf. Sie haben es ja tatsächlich gefunden. Na?" freut sich Hepo ebenfalls "Hätten sie vielleicht noch ein Anzündwürfel mit Polyamid, zum Bleistift?"
"Nö." antwortet Bukakke.
"Na gut. Bisdannjenski." verabschiedet sich Hepo.
"Tschüssi tschau Tschesko und Tschüssikowski." verabschiedet sich der Sack ebenfalls.
Was für ein Arsch denkt sich Hepo und Bukakke wünscht sich er hätte eins.

"So das war der zweite Teil. Der dritte folgt dann wenn ich von den Malediven zurück bin. Muhahahahaa, geil ne?" freut sich der Autor ein Loch in den Arsch.

1 Kommentare:

rektalerfilzstiftlover hat gesagt…

he baum ich finde dein grün is so abartig krass das könnte ein bug sein, oder ne ameise ich weiss es nicht da meine synapsen im moment nur bahnhof verstehen... bahnhof, da sag ich doch immerhin bahnof den von dort fahren die gelben busse zu den rot gelben haltestellen... das ist doch schonmal was, aber es bringt mir nichts da ich völlig neben dem thema bin apropo thema.. ich grüsse dich.

 

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