Dienstag, 10. Juni 2008

Es gibt doch noch normale Menschen - Episode V

Es ist genetisch bedingt, dass ich ständig zu spät bin, kein Bock habe um 7 aufzustehn und shcon gar keine Lust schon um 22.00 oder 23.00 Uhr am Abend ins Bett:

So zumindest empfindet und nennt es der selbständige Kommunikationsdesigner, der vor 15 Jahren in Dreieich einen außergewöhnlichen Verein gegründet hat: den Verein „Delta t für Zweitnormalität“. Was kurios klingt, hat einen interessanten Hintergrund. Woog, heute 53 Jahre alt, wollte damals etwas tun. Er wollte zeigen, dass es Menschen gibt, die lange schlafen und spät ins Bett gehen müssen, weil es in ihrer Natur liegt. Und er wollte protestieren gegen das, was er als „absurden Ansatz einer Leistungsgesellschaft“ bezeichnet: den normierten Arbeitstag von neun bis fünf.
[...]
Die Zahlen entsprechen in etwa dem, was Schlafforscher ermittelt haben. Rund ein Fünftel der Menschen gelten als „Eulen,“ wie Stephan Volk erläutert, Chefarzt im Schlafmedizinischen Zentrum Hofheim. Sie stünden später auf und erreichten ihr Leistungshoch erst am Nachmittag. So wie er selbst, der sich die komplizierten Fälle immer in diese Zeit lege. Ein weiteres Fünftel der Bevölkerung bezeichnet Volk als „Lerchen“, das sind Menschen, die gerne sehr früh aufstehen und schon vormittags in Bestform sind. Im Leistungstief stecken Lerchen dann zwischen zwei und drei am Nachmittag. Die übrigen Leute seien „In-Between“-Schläfer, deren Schlafrhythmus irgendwo zwischen Eulen und Lerchen liege.
[...]
Irgendwann haben die Leute dann vielleicht auch mehr Verständnis für Menschen wie Woog.
FAZ

So. Da habt ihrs mit eurer blöden Frühaufsteherkultur!

Nicht willkommen: Eulen oder Spätaufsteher. (Bild: Koni)

 

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